Wenn die Magnolien blühen …

… und ich sie in den Gärten bewundere, denke ich mir immer: Wenn ich einmal nach New York kommen sollte, dann werde ich ganz sicher die Magnolia Bakery besuchen. In dieser berühmten Bäckerei in Greenwich Village, die eigentlich zu unrecht nur für Cupcakes bekannt ist, gibt es nämlich auch die leckersten Kuchen, Breakfast Buns und Cookies.

Vor einigen Jahren besuchte mein Mann dienstlich New York und ihm blieben wenige Stunden bis zur Rückreise Zeit. Er ließ sich (vor der Zeit von Smartphones etc.) zur damals einzigen Backstube der Magnolia Bakery lotsen und wurde mit fabelhaften Cupcakes belohnt.

Für mich brachte er damals das gerade erschienene “Cookbook” mit, das “Old-Fashioned Recipes” verspricht. Das Buch erschien zu einer Zeit, ich der ich fast keine amerikanischen Rezepte näher ansah weil fast immer Backmischungen der Hauptbestandteil waren. (Das ärgert mich übrigens bei Pinterest heute noch, wenn ich einen wunderbaren Kuchen entdecke und das Rezept aus Mischung 1+ 2 besteht). 

Tatsächlich wurde diese kleine Bäckerei durch die Serie “Sex and the City” bekannt, aber in meinen persönlichen Kuchenhimmel ist die Magnolia Bakery durch so grossartige Rezepte eingezogen wie White Chocolate Coconut Macadamia Cookies, Rasberry Marzipan Cheesecake oder Lemon Vanilla Bundt Cake.

Heute zeige ich Euch eines meiner liebsten Rezepte, das den unglaublichen Cheesecakes in Nichts nachstehen muss: 

Apple Walnut Cake with Caramel Cream Cheese Icing 

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Für eine (besser 2) 23-24cm Form  

2 cups (240g) Mehl Typ 405
1 cup (120g) Vollkornmehl
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
3/4 TL Salz
360ml Pflanzenöl
2 cups (240g) Zucker
3 Eier L
360g (3 große) geraspelte Äpfel
1 cup (120g) gehackte Walnüsse
(im Orginal Rezept stehen jetzt außerdem 3 EL Brandy, ich denke Apfellikör ginge auch)
450g Frischkäse
65g weiche Butter 
7-8 EL Karamell (zb von Bonne Maman)

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Die Backformen gut einbuttern. Wer keine 2 gleich großen Springformen hat, bäckt einfach 2mal hintereinander.

Das Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und beiseite stellen.

Das Öl mit dem Zucker mindestens 3 Minuten cremig rühren. Danach die Eier nach und nach dazugeben, jeweils mindestens 1-2 Minuten weiter rühren. In 3 Portionen die trockenen Zutaten hinzugeben und jeweils gut untermischen. 

Mit einem Kochlöffel die Äpfel und Nüssen unterheben. 

Den Teig auf die beiden Formen verteilen und ca. 45-55 Minuten backen. Ihr könnt mit einem Spießchen testen ob der Kuchen innen nicht mehr klebrig ist, dann ist der Teig gar und der Kuchen ruht mindestens 10 Minuten noch in der Form aus, bevor er (ohne Form) ganz abkühlt.

Für das Frosting den Frischkäse und die Butter mindestens 3 Minuten cremig aufschlagen. Von dem Karamell ca. 6-7 EL  hinzugeben und kurz weiter rühren.

Einen der Böden mit ca. 1cm Frosting bestreichen, den zweiten Boden oben auflegen. Anschliessend eine Schicht Frosting rundherum und oben auf dem Kuchen verteilen, bis alles Frosting aufgebraucht ist.

Den verbliebenen EL Karamell auf dem Kuchen verteilen. Wer selbst Karmell herstellt, hat eventuell eine flüssigere Konsistenz. Die Karamellcreme aus dem Glas ist recht streichfest, so dass sie sich weniger gut auf dem Kuchen verteilen läßt. Durch kurzes Erwärmen der Karamellcreme im Topf, wird sie flüssiger (ein prima Einfall, den ich natürlich zu spät hatte ;-) Daher ist meine Creme ein wenig gequält auf den Kuchen drapiert) 

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Angeschnitten sieht der Kuchen nicht nur fabelhaft aus, er schmeckt auch sehr saftig mit den Äpfeln und knackig mit den Nüssen. 

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Wem also einfach Apfelkuchen zu wenig ist, der wird diese Variante mit Frosting lieben.

Solltet Ihr einmal in New York sein, schaut unbedingt einmal bei dieser wunderbaren Bäckerei herein und probiert ein Stück.

Frühlingshaft, sonnige Grüße

Christine

Ein Gewinner und ein (Raum)gewinn

Unverkennbar, bei mir drehte sich in letzter Zeit viel um Koch- und Backbücher. Noch gehöre ich nicht nur zum Verein der anonymen Kochbuchsammler. Aber ich trenne mich generell nur sehr ungern von Büchern. 

SonntagsFräulein liest

Bücher um mich herum, finde ich beruhigend, einen stets gut gefüllten “Zu-Lesen-Stapel” gemütlich und meine Wunschliste umfasst immer mehrere Seiten Titel. Für Freunde und Verwandte ergibt sich die komfortable Situation bei akuter Einfallslosigkeit mir immer mit einem Buch eine Freude machen zu können.

Eigentlich wäre alles ganz einfach, wenn da nicht die Sache mit dem Platz wäre.

Natürlich weiß ich dass E-Reader eine echte Alternative sind (die ich gerne in der Bahn nutze), aber ich möchte zu Hause gerne ein Buch in Händen halten. Neulich hielt ich mich für sehr fortschrittlich, als ich eine innig geliebte Backzeitschrift auf dem Ipad kaufte um fortan elektronisch darin zu blättern – nein es ist nicht das Gleiche (mal ganz abgesehen davon, dass seit mehren Tagen die App mir nur einen schwarzen Bildschirm zeigt – wäre mir mit dem Heft in Händen nicht passiert!).

Nun sind wir vor wenigen Wochen umgezogen und dieser Umstand kam weder unverhofft noch überraschend. Natürlich haben wir uns vorher von einigen Büchern getrennt (mein Mann und ich haben einige verkauft, die Kinder haben zahlreiche verloren – vorzugsweise Büchereibücher). 

Das Verkaufen fanden wir tapfer und waren einigermassen stolz auf uns. Jedoch was wir schon länger ahnten, wurde uns deutlich vor Augen geführt: wir haben wirklich viele Bücher.

Mittlerweile befindet sich unser Küchenanbau auf gutem Wege, Wände zu erhalten. Das heißt das angrenzende Wohnzimmer – der bevorzugte Ort für all diese Bücher – könnte bald als richtiger Wohnraum genutzt werden. Mit “richtig” meine ich: mit Möbeln, eben mit allem !

Bislang wohnen im unserem Wohnzimmer eine Couch, ein Klavier und Bücher. Das war es schon. Wir haben viele, viele Bücherkisten ausgepackt und die Bücher stapeln sich derzeit (ich schäme mich gebührlich dafür) unter den Fensterbänken und die Wände hoch.

Denn: wir finden kein Regal bzw. können uns nicht entscheiden.

Die Sache ist auch noch kompliziert: bei dieser Menge an Büchern, soll das Regal nicht gewaltig wirken. Meine Bücher sortiere ich farblich (weil ich mir mit mir selbst nicht einig bin wonach ich sonst sortieren soll). Mein Mann sortiert nach Themen. Beides nebeneinander sieht komisch aus. Schön sortiert und bunt gewürfelt – nein danke. Also wäre ein Regal ideal, dass eventuell “Lücken” lässt für Bilder, Vasen, Kram eben.

Nur wo finden wir das? Wir schieben diese Entscheidung bisher erfolgreich vor uns her. Nun eröffnete mir unsere Architektin dass der Zeitpunkt bald gekommen sei, an dem die bestehenden Wände zugunsten des entstehenden Anbaus eingerissen werden – die Bücher brauchen ein Zuhause – bald.

Ich habe also gesucht. Der aussichtsreichste Kandidat bisher: das On-Wall Regalsystem von Regalraum

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oder vielleicht doch eher der Klassiker

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Diese hier find ich toll (zugegeben sie lösen nicht mein Bücherproblem, aber einen Flur gäbe es ja noch zu Bestücken…)

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Mir hat bei der Suche nach Regalen bei Regalraum besonders gut gefallen, dass es einen Online Planer gibt – ich liebe solche Spielereien sehr. Außerdem ist für mich der Preis einfach ein echtes Argument.

Dem Gatten habe ich übrigens alle Regale, Regelsysteme und Inspirationsbilder gezeigt, leider blieb er bei den schönen Bildern zu den Weinregalen hängen. Nun geht jeder von uns seinen eigenen Ideen nach: er der Frage, ob wir jemals einen Keller haben werden, der ein solches Weinregal rechtfertigt; ich der Frage, wie ich vielleicht das eine oder andere Buch noch zu treuen Händen abgeben kann.

Zumindest ich arbeite ja aktiv darin, indem ich schöne Kochbücher verlose und mich davon trenne !

Liebe Angela von meinherzstueck.blogspot.de (Kommentar Nr. 14) bitte melde Dich doch bei mir, bei Dir möchte bald die Sommerküche einziehen.

Wer mich auch weiterhin beim “Stauraumprobleme lösen” unterstützen will, der klickt gerne hier und gewinnt ein weiteres Buch.

Wer mich bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann welches Regal wir nehmen sollen, immer her damit mit dem Tip (nur bitte erzählt mir nicht, Ihr findet das Ordnerregalsystem dort prima – dieses Thema schiebe ich erfolgreich gerade auf, davon ein anderes Mal). Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Ich bin neugierig…

Meine Damen und Herren, manchmal müssen eben Entscheidungen her!

In diesem Sinne, habt eine entscheidungsfreudige Restwoche, liebste Grüße

Christine 

GiveAway und ein Gewinner – Barbara kocht

Darf man ein Buch mit dem Bekenntnis beginnen, dass man gerade dabei ist die Nerven zu verlieren? Barbara Bonisolli traut sich zu schreiben über tagelanges Regenwetter, tobende Kinder die jeden Dreck in die Wohnung bringen und das resignierende “Schuhe-aus!”. 

Was das nun mit dem Kochen zu tun hat? Für Barbara eben alles. Sie erzählt von ihrem persönlichen Glück, das Zufriedenheit schafft. Was genau Glück für sie ist, davon erzählt Barbara in ihrem Buch “Barbara kocht“. 

Ihr Garten ist für sie Glück, alles was man daraus essen kann, mit Freunden Zeit im Garten zu verbringen und zu schätzen was gutes Essen ausmacht.

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Gute Tipps unter Freunden, so versteht Barbara ihre Sammlung an Ideen für jede Jahreszeit und für den Garten. Sie teilt nicht nur Rezepte sondern tatsächlich auch grossartige Tipps wie auf dem kleinsten Balkon die Zutaten wachsen können.

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Ich bin ein großer Fan von Kochbüchern die nach Jahreszeiten gegliedert sind, da ich gerne ein Buch aufschlage und mir sicher bin die passenden Zutaten auf dem Markt kaufen zu können. 

Besonders gut gefallen mir jedoch in “Barbara kocht” die zusätzlichen Kategorien wie

- Wenn man mit vielen Freunden eine schöne Zeit haben will

- Wenn Kinder mitkochen wollen und es ihnen auch schmecken soll

- Wenn es mal besonders einfach und schnell gehen muss

- Wenn man seine Vorräte auch mal selbst herstellen will

… und einige mehr.  

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Mein persönliches Glück liegt beim Blättern in diesem Buch sicher in den wunderbaren Bildern. Ich blättere darin und kann sehen wie viel Liebe und Glück in der Zubereitung dieser Rezepte steckt. Ein wenig kann ich die Kinder sehen, die auf der Arbeitsplatte sitzen und mitrühren im Topf – oder die Freunde die gemeinsam verschiedene Gänge kochen.

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 Bei diesem Buchtip habe ich mir sehr lange überlegt, welches Rezept ich teilen möchte. Nur konnte ich mich nicht entscheiden – daher habe ich mehr Bilder gemacht, die meiner Meinung nach alleine schon für sich sprechen.

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Zutaten die ich sonst eher selten verwende, haben mich hier in den Rezepten so sehr überzeugt, dass ich versuchen will Wildkräuter in Maultaschen zu verpacken, 

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 Pesto aus Kürbiskernen zu machen, Quittensirup zu kochen, 

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oder einmal eine andere Erdbeere-Rhabarber-Konfitüre auf die Scones zu streichen.

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Diese 320 Seiten (dieses hier ist vermutlich das dickste Kochbuch im Regal – bisher) werden Euch ebenfalls inspirieren, da bin ich mir sicher.

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Wollt Ihr Euch inspirieren lassen und blättern in diesen wunderschönen Seiten Glück?

Dann hinterlasst mir doch bis zum 31.03.14 einen Kommentar (angemeldet oder mit E-Mail Adresse zur Benachrichtigung), teilt gerne die Verlosung, ich würde mich freuen. Ihr müsst über 18 Jahre alt sein und aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen.

 Vielen Dank an Callwey für das Buch und die Möglichkeit der Verlosung.

 

Außerdem, nicht vergessen: Ihr könnt bis zum 24.03 hier noch die Sommerküche gewinnen klick

 

Nun zum Gewinn !

Aus der ersten Buchvorstellung geht Aus Liebe zum Kochen

an den Kommentar Nr. 2 von Andy

Liebe Andy, herzlichen Glückwunsch ! Bitte melde Dich per Mail bei mir, wegen Deiner Adresse. 

Genießt den herrlichen Vorsommer-Märztag bei bestem Sonnenschein :-)

Liebste Grüße,

Christine

Weltschnellste Himbeer-Streusel-Tarte

Mist, da hat der Frühling doch eine kleine Verschnaufpause eingelegt – dabei bin ich schon auf Sommer und Frühlingssonne eingestellt.

Was passt da besser, als ein (Vor)Sommerkuchen als Dessert oder zum Kaffee?

Wir haben am Wochenende Besuch und viel geplant, da konnte ich kaum glauben wie einfach sich dieses Rezept las in der Lecker Bakery. Klar, dass diese Tarte mein heutiges Sonntagssüß ist.

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Eben habe ich sie ausprobiert und kann versichern, das Rezept ist vermutlich die weltschnellste Streuseltarte und gelingt so perfekt, dass ich sie teilen muss:

Himbeer-Streusel-Tarte (für eine eckige Tortenform ca. 11×30)

150g Butter
225g Mehl
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
200g TK-Himbeeren
75g gemischte Nüsse 
 

Das Mehl mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Rührschüssel geben.  Die Butter schmelzen und noch heiß zu den trockenen Zutaten geben. Mit dem Knethaken des elektrischen Rührers die Zutaten zu Streuseln verkneten. 

Gut 3/4 der Streusel in die gefettete Tarteform geben und zu einem Teig drücken, dabei den Rand andrücken. 

Die Nüsse im Zerkleinerer (ich habe den Mixer ganz kurz zerkleinern lassen) hacken. Ca. 3 EL von den Nüssen auf dem Teig verteilen. Die gefrorenen Beeren danach auf den Teig geben. Die restlichen Nüsse mit den Streuseln mischen und die Beeren mit den Streuseln bedecken. 

Nun wandert die Tarte für ca. 30min in den vorgeheizten Backofen bei 175°C bis die Streusel gebräunt sind.

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Fertig! Na was sagt Ihr? Arbeitszeit dafür, keine 7 Minuten.

Vielleicht verdient sie auch das Prädikat Weltbeste Himbeertarte? Probiert einfach selbst !

Bei uns wird sie heute Dessert sein, nach einem duftenden Zitronen-Thymian Huhn mit Avocado Salat.

Habt einen gemütlichen und leckeren Sonntag,

liebste Grüße Christine

P.S.: kennt Ihr auch solche superschnellen Rezepte? Dann gerne her damit, ich freue mich immer über neue Ideen!

 

GiveAway – Tschüss Winter, hallo Sommerküche

Offiziell ist der Winter für beendet erklärt, bei uns in Bonn fiel in diesem Winter keinen einzigen Tag Schnee. Ehrlich, dieses Jahr habe ich den Winter nicht vermisst.

In den ersten Wochen ohne Heizung war der Winter gnädig zu uns. Gerade entsteht draussen das Fundament zu unserer Küche – auch hier geht alles schneller ohne Frost. 

Der Frühling ist an diesem Wochenende hier angekommen und wir konnten schon draußen essen. Wir leben gerne nach draußen hin, zur Not auch mit dickem Pulli und Decke – Hauptsache draußen essen. Klar, dass ich Mitte März schon in der Sommerküche blättere! 

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Vor allem will ich Zeit draußen genießen können, ohne stundenlang drinnen in der Küche zu werkeln. Picknick-Ideen, genau wie leckere, gut vorzubereitende Büffet-Ideen für den Garten sammle ich daher besonders gerne.

Büffets sind übrigens meine persönlichen Stars. 

Wir finden es alle gesellig und gemütlich ungezwungen ohne feste Sitzordnung, sich frei am Büffet bedienen zu können, draussen zu grillen, oder zu spontanen Treffen draußen eine Kleinigkeit mitbringen zu können.

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In der Küche bin ich kein großer Planungsprofi (es gibt im Leben schon so viel zu planen) – ich mag nicht gerne darüber nachdenken wie oft es mir passiert ein Mittagessen zu versprechen und den hungrigen Kindern um 12 beichten zu müssen, dass der Abschnitt mit den 3 Stunden Ruhezeit mir vorher nicht aufgefallen war.

Bücher, die aufgebaut sind wie dieses hier, in dem ich zu jedem Büffet sehe was sich gut am Vortag vorbereiten läßt und wie viel Zeit eingeplant werden muss, kommen mir wie gerufen. 

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Obwohl ich das Blättern in verschiedenen Kochbüchern liebe, liebe ich es noch mehr eine passende Kombination von Finger-Food, Salaten, Desserts und warmen Speisen in einem einzigem Buch zur Wahl zu haben.

Nicht selten habe ich ein Draussen-Büffet spontan “nachgezaubert” weil mir alles gemeinsam in der Kombination lecker und passend zusammen erschien. (Tja, so in etwa wie ich eine Marmelade kochen kann weil ich die neue Labels soooo schön finde – es fragt zum Glück keiner nach Gründen, alle essen zufrieden).

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Mindestens ebenso beliebt sind bei meinem Kindern, wenn die Sonne scheint, spontane Picknicks. Wir wohnen nahe an der Rheinaue und mögen am Sonntag gerne draussen picknicken und den Tag dort verbummeln (oder Schätze heben). Perfekt sind daher Rezepte für mich, da sich wahlweise geplant oder ungeplant einpacken lassen und einen Transport im Fahrradanhänger überleben können. (Für alle Fälle gibt es zur Sicherheit auch Packhilfen)

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Außer Picknicken und Gartenfesten ist die wärmere Jahreszeit die Grillzeit. Ehrlich gesagt, überlasse ich das Grillen gerne meinem Mann und kümmere mich eher um Salate, Getränke  und Beilagen. Aber ich freue mich über gute abwechslungsreiche Grillrezepte, die gerne ausgefallen sein dürfen. 

Gefreut habe ich mich beim Blättern über fruchtige Cocktails für den Grillabend. In das Dulce-de-leche-Brot hab ich mich ebenso spontan verliebt wie in das Rosmarin-Popcorn, Pfifferling Pesto, gegrillten Lachs mit Mango-Salsa … mhhhh… möge das warme Wetter schnell kommen – bitte !

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…Obwohl die eine oder andere Limonade, oder einige Brunch-Rezepte probiere ich sicher vorher schon…

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Zum Beispiel probiere ich so bald wie möglich diese Rhabarber-Marmelade aus:

Rhabarber Marmelade (für 500g)

2 Sternanis
1 Vanilleschote (ausgekratzt)
450g Rhabarber in Stücken
250 Zucker 

Den Sternanis fein zerkleinern oder zerstoßen. Die Rhabarberstücke mit Vanillemark und -schote und Sternanis in einem Topf aufkochen lassen. Den Zucker unterrühren und bei mittlerer Hitze ca. 25 min ohne Deckel köcheln lassen. In saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen und umgedreht abkühlen lassen.

Auf Frischkäse oder / und Scones stelle ich mir die Marmelade in dieser würzigen Variante sehr lecker vor.

Mein Fazit: Lisa Lemke hat in ihrer Sommerküche genau mein geliebtes Sonntagsgefühl eingefangen.

Wer von Euch ein wenig Sommerinspiration schnuppern möchte, kann sich ein Exemplar Sommerküche sicher.

Verratet mir doch, worauf Ihr Euch freut im Sommer? 

Hinterlasst mir bis zum 24.03.14 einen Kommentar (angemeldet oder mit E-Mail Adresse zur Benachrichtigung), teilt gerne die Verlosung und wandert doppelt in den Lostopf. Ihr müsst über 18 Jahre alt sein und aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen. 

 Wer mag kann gerne dieses Bild hier mitnehmen:

 SonntagsFräulein liest Sommerküche Verlosung

Nicht vergessen: es gibt noch ein weiteres Lieblingsbuch zu gewinnen klick

Ich schicke Euch die sonnigsten Wünsche für diese Woche,

liebste Grüße

Christine

 

GiveAway: Aus Liebe zum Kochen und ein Rezept zum Verlieben

Den Auftakt in meiner Freude schenken Runde macht ein Kochbuch, das man ebenso lieben muss, wie man Essen liebt.

Schaut Ihr auch gerne in andere Küchen? Keine Katalogküchen sondern richtige, bekochte, bewohnte, lebendige Küchen finde ich spannend und sehr persönlich. 

Das kann einerseits die Küche zuhause sein, aber auch eine Bistroküche, eine Eisküche, eine Cafétheke sein, wenn ein leidenschaftlicher Foodie seine Liebe fürs Essen mit anderen teilt.

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Charlotte Schreiber und Yvonne Niewerth haben sich aufgemacht und 25 Küchen besucht, sich bekochen lassen, Lieblingsrezepte gesammelt und all die begeisterten Köche erzählen ihre ganz eigene Geschichte, woher ihre Leidenschaft zum Kochen kommt. 

Aus Liebe zum Kochen, erschienen bei Callwey ist der treffende Namen der entstanden Sammlung von viel Liebe zum Essen.

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So unterschiedlich die Geschichten der einzelnen Kochbegeisterten sind, so unterschiedlich sind auch deren Rezepte.

Hier habe ich mich in koreanische Tacos verliebt und ein wirklich unglaublich gutes Fenchelbrot mit selbstgerechter Pastete und karamellisierten Feigen entdeckt.

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Minzmilch aus Mailand oder 3 Arten Risotto aus dem mobilen Küchenwagen.

Eine Möhrentorte in der Deluxe Version und die “Königin der Supper Clubs” lernen wir kennen.

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 Wußtet Ihr dass ein Eating Designer Menüs kreiert die zum Rhythmus eines Musikstücks einzunehmen sind. Oder ein Dinner aus ausschließlich weißen Zutaten? Lest selbst.

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Ob Zuckerlöffel oder Pistolen in neonpink – Kaugummi das beim Kauen den Geschmack ändert? Davon, was zuerst ein Traum war und heute Wirklichkeit könnt Ihr hier lesen.

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Bei meinem nächsten Berlin Besuch muss ich unbedingt den Prinzessinengarten besuchen, in Aus Liebe zum Kochen habe ich erfahren dass dort auf einer ehemaligen Brachlage ein Ort entstanden ist, an dem alleine 16 Sorten Thymian wachsen, aus bepflanzten Tetrapacks und Blechdosen. Im Gartencafé gibt es vegetarische Gerichte und Bio-Wein. 

Einige seiner leckeren Rezepte verrät Pierre hier im Buch. 

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 Ich erfahre wie in 2qm großen Küchen kulinarische Meisterwerke entstehen können

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Eines der Rezepte zum Verlieben, als kleinen Vorgeschmack, stelle ich Euch noch aus dem Buch vor:

Espresso-Feigen-Clafoutis

Für eine (ofenfeste) 28cm Form

100ml Marsalawein
3 EL Zucker
Mark einer Vanilleschote
Etwa 12 Feigen
 
4  Eier (M)
100g Zucker
2 TL Espressopulver
250ml Milch
100ml Sahne
2 geh. EL Mehl
40 gem. Mandeln
1 Prise Salz
Puderzucker
Butter für die Form
 

Den Backofen auf 160°C vorheizen (gerne Umluft).

Den Marsala, Zucker, 2 EL Wasser und Vanillemark und -schote aufkochen. Ca. 3-5 Minuten zu einem Sirup einkochen, dann vom Herd nehmen.

Die gewaschenen Feigen längs halbieren. Mit der Schnittfläche nach unten in den Sirup legen und zugedeckt 15 Min. ziehen lassen. Die Schote entfernen.

Für den Teig Eier, Zucker, Espressopulver, Milch und Sahne, Mehl und Mandeln verrühren. 

Die Feigen mit der Schnittkante nach oben in die Form legen und den Teig darum gießen. Im Backofen ca. 50-60 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestäubt direkt warm genießen. 

Wer die Clafoutis einmal probiert hat, weiß dass Marsala und Espresso das perfekte Liebespaar sind :-)

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Mein Fazit zu diesem Buch: eine große Liebeserklärung an gutes Essen und die Leidenschaft zu Kochen – ein Buch zum Verlieben !

Wollt Ihr gerne “Aus Liebe zum Kochen” gewinnen?

Dann verratet mir doch einfach, was Ihr am Kochen liebt und hinterlasst mir einen Kommentar.

Hinterlasst mir bis zum 17.03.14 einen Kommentar (angemeldet oder mit E-Mail Adresse zur Benachrichtigung), teilt gerne die Verlosung und wandert doppelt in den Lostopf. Ihr müsst über 18 Jahre alt sein und aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen. 

Wer mag, kann gerne dieses Bild mitnehmen:

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Nun drücke ich Euch die Daumen !

Kommt gut in die Woche und feiert noch schön,

liebste Grüße

Christine

Macht schon mal Platz in den Bücherregalen

Wer mir hier folgt, oder hier liest hat bereits gesehen: ein Leben ohne Küche macht nur begrenzt Spaß.

Auf das Einrichten der Küche muss ich noch laaaange warten, während ich diesen Beitrag schreibe werden leider erst die Eiben gefällt die dem Bagger im Wege stehen. Der Weg zu einem Raum ist also noch ein weiter.

Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, daher suche ich gerade inspirierende Koch- und Backbücher.

Die besonders schönen Bücher mit Schwung oder neuartigen Ideen möchte ich Euch im März hier vorstellen. 

Weil aber nicht nur Vorfreude echte Freude bereitet, sondern auch geteilte Freude doppelt gut ist, werde ich die liebsten Kochbuchschätzchen verlosen. Es gibt also zahlreiche Gründe sich zu freuen !

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Macht schon mal Platz im Bücherregal, es gibt Neues zu entdecken, Leckeres zu kochen und Bücher zu gewinnen.

Habt eine gute närrische Zeit 

Liebste Grüße 

Christine

Der Ausnahmezustand oder: Brot backen für Anfänger

In unserer Küche herrscht Ausnahmezustand.

Sie steht ausnahmsweise fast ausnahmslos still und verlassen da.

Das liegt nicht daran dass ich die Freude am Kochen verloren hätte oder meine Kinder sich nun selbst versorgen. Nein es liegt an der Küche selbst. (Schön, wenn man so einfach die Schuld wehrlosen Räumen zu schieben kann.)

In unserer derzeitigen Küche funktioniert zwar der Kühlschrank und auch – mit Ausnahmen – (und schwankender Temperaturzuverlässigkeit) der Backofen, aber schon der Herd verweigert den Dienst, sollte er gemeinsam mit der dafür vorgesehene Abzugshaube eingeschaltet werden. 

Noch viel schlimmer, meines Erachtens kann die Küche damit als nicht brauchbar eingestuft werden, die Spülmaschine ist kaputt! Ja, andere Familien können Geschirr von Hand spülen, werdet Ihr jetzt sagen.

Stimmt. Absolut. Richtig.

Aber ich hasse spülen, so sehr (fast so sehr) wie bügeln. Das hat für mich nichts Meditatives, nicht Beruhigendes, eher im Gegenteil.

In dieser Mini-Küche gibt es quasi überhaupt keinen Platz um abtropfendes Geschirr abzustellen. Der vorhandene klitzekleine Stellplatz auf der Arbeitsplatte wird durch die Kaffeemaschine besetzt – es gibt dann doch unverzichtbare Dinge für mich in der Küche.  Verwendete Schüsseln etc. müssen, zur Erheiterung der slalomlaufenden Kindern auf dem Küchenfussboden verteilt werden, wohin auch stellen ohne Ablagefläche.

Eine Lösung muss her! Auch wir werden in naher Zukunft wieder eine Küche haben, wenn der kommende Umbau dann Platz dafür ermöglicht. Bis dahin gilt es auf minimalstem Raum zumindest eine Kleinigkeit zu zaubern.

Brot ist dabei der Retter, wir essen alle viel Brot in letzter Zeit. Brotscheiben lassen sich stapeln, Brotteig läßt sich in der Schüssel auf den Knien kneten und Brotdosen mit nur wenigen Krümeln eigenen sich übrigens prima um Kuchenteig darin anzurühren (weil wer will schon eigens Schüsseln dafür spülen?)

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Dieses Brot eignet sich nicht nur Ausnahmezustände, sondern auch für Brotbackanfänger, da hier das Gärkörbchen die eigentliche Arbeit macht. 

Für ein großes Sauerteig-Brot (ca. kg)

500g Roggenvollkornmehl

400g Weizen(vollkorn)mehl

1 Packung Sauerteig (z.b. Alnatura Sauerteig Extrakt)

2 Pckg. Trockenhefe

1 EL Ahornsirup

3 TL Meersalz

1 TL Brotgewürz (nach Belieben)

3 EL Leinsamen, Besam oder Sonnenblumenkerne

700ml lauwarmes Wasser

Im warmen Wasser, Ahornsirup und Hefe auflösen.

Das Mehl, Brotgewürz, Sauerteigextrakt und Salz gut mit der aufgelösten Hefe (und den Körnern nach Belieben) verkneten. Das erledigt ganz leicht der elektrische Knethaken oder es wir per Hand geknetet. Der Teig lässt sich recht gut kneten.

Nun darf die Teigkugel abgedeckt sich für 1,5-2h in einem Gärkörbchen (das vorher gut mit Mehl bestäubt wurde), an einem warmen Ort ausruhen.

Dieses erhält dem Teig rundum und gleichmäßig die Wärme, außerdem bekommt das Brot seine schöne Form dadurch.  

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 Meine Hefeteige machen es sich an kalten Tagen hier vor dem Feuer gemütlich.

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Nach ca. 1 Stunde ist der Teig schon deutlich vergrößert, er darf aber auch gerne eine weitere Stunde ruhen, um sich dann so formschön aus dem Gärkörbchen stülpen zu lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

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So, nun wieder zu den Ausnahmesituationen: ihr solltet (anders als ich) Euch ein Backblech bereit stellen auf das Ihr das Brot direkt stülpen könnt. Wenn Ihr es (mangels Ablageplatz) erst ein wenig auf den Händen balanciert kann die wunderschöne Oberfläche Risse bekommen). Schmecken wird es dennoch fabelhaft! 

Das Brot wandert für ca. 1 Stunde in den Backofen.

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Angeschnitten sieht das Brot immer noch fabelhaft aus, aber wenn Ihr es riechen könntet – ich kann Euch sagen: Ausnahmezustand ! Lecker :-)

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Aber keine Sorge, wir essen auch andere Dinge außer Brot (obwohl dieses hier wirklich sehr lecker ist).

Für die Spülfaulen und Herdeingeschränkten ist vermutlich der Mixer erfunden worden. Außer Brotscheiben werden hier noch zahlreiche Smoothies verzehrt. Meinen Kindern erzähle ich übrigens das Grüne darin seien grüne Melonen *hüstl*

Brot backen Sonntagsfräulein30

Wir harren der Küche die irgendwann kommen mag, bis dahin tüftele ich ein wenig an minimal-geschirr-verbrauch Mahlzeiten. 

Liebste Grüße von der Stullenfront,

Christine

P.S.: das fabelhafte Gärkörbchen ist natürlich ebenfalls spülfrei, das Mehl und die Krümel werden einfach ausgeklopft – ganz nach meinem Geschmack ;-)

Wenn Wände reden könnten …

… was würden sie dann wohl erzählen über ihre Geschichte?

Nun sind die Wände unserer alten Wohnung mehr als 100 Jahre alt und haben sicher viel erlebt !

Alleine wir haben 10 Jahre gewohnt, dort sind unsere Kinder geboren (eines davon sogar buchstäblich in seinem Kinderzimmer) und wir haben diesen Blick aus dem Fenster lieb gewonnen.

Zu Hause beim SonntagsFräulein31

 Vor Weihnachten noch haben wir kräftig aussortiert – rein aus haushaltsorganisatorischen Gründen sollte wir vermutlich alle 10 Jahren umziehen wenn ich sehe was ich alles aussortiert habe – rein aus nervlichen Gründen sollten wir das vermutlich die nächsten 100 Jahre nicht mehr tun ;-)

Schliesslich landete das Verbliebe in reichlich Kisten und plötzlich fällt auf, wie viel Platz eigentlich da ist! 

Zu Hause beim SonntagsFräulein 031

(Fast) ganz leer haben Räume auch etwas Besonderes, oder?

 Zu Hause beim SonntagsFräulein 030

In nur ein wenig mehr als 5 Stunden sind 10 Jahre Leben eingeladen, transportiert und wieder ausgeladen.

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Weil die starken Männer echte Profis sind, haben wir am Abend mit den Kindern schon gemütlich eine Runde Siedler spielen können (in spontaner Umzugstags-Variante: wer die erste Siedlung gebaut hat, gewinnt – dauert maximal 8 Minuten und Eltern können nach erfolgreichem Spielen halbtot ins Bett fallen ;-)

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Nachdem letztendlich auch die wichtigsten Lego Flieger aufgestellt sind (auf dem Klavier ?! ) widmen wir uns dem Erkunden der vielen Verstecke hier im Haus.

Zu Hause beim SonntagsFräulein33 

Aber von den Verstecken und den plaudernden Wänden erzähl ich Euch nach dem Kisten auspacken mehr…

Liebste Grüße aus der Kistenfront

Christine

 

Hereinspaziert…

… wir sind angekommen im neuen Zuhause !

Zu Hause beim SonntagsFräulein45

Endlich ! Wer hätte gedacht, dass Umziehen so viel Arbeit ist? Ich jedenfalls nicht.

Alleine schon das “schwarze Loch” Keller und Dachboden in dem sich anscheinend so viele Dinge gut verborgen halten können – da habe ich nicht schlecht gestaunt.

Nun haben wir noch Einiges an Renovierungsarbeit vor uns, zum Beispiel haben wir nur eine provisorische Küche derzeit. Daher bleibt vorerst das Rezepte probieren und teilen auf der Strecke.

Unser Wohnzimmer hat weder Heizung noch Putz an den Wänden – dafür reichlich nackte Wand und hässlichen Kabelsalat daran hängen.

Das Tochterkind malt ohne Unterlass Bilder für die unverputzten Wände, die die Brüder festkleben dürfen 

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Aber ein wenig Fertiges haben wir zum Glück geschafft.

Zum Beispiel haben wir uns ans dieses Bad gewagt  

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…  und uns leichten Herzens von sehr viel Gold und Glanz getrennt.

Zu Hause beim SonntagsFräulein Vorher Nachher

Jetzt ist das Bad schlicht in weiß-grau gehalten und hat statt der trendigen Kupfer-Fliesen einen Holzboden bekommen.

 

Bei besserem Licht, leider ist es ganz grau und grau in diesen Tagen, mache ich noch einige Vorher-Nachher Bilder der anderen Zimmer.

Dafür aber nehme ich Euch heute mit den Garten, vorbei an wasserspuckenden Wildkatzen…

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Durch die Gartentüre 

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… und Holzstapeln…

Hier haben die Jungs bereits begonnen Holz zu sammeln für den Ofen, der nächste Woche kommen soll (brrrr es ist ganz schön frostig ohne Heizung !) 

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Sogar einige Balkonkräuter haben wir versucht mitzunehmen…

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Jetzt sind wir in Bildern einmal um das Haus herum gewandert und nun tauche ich schnell wieder ab in Bauanträge, Rohbauausschreibungen und ähnliche (leider sehr umspannende) Dinge, auf dass bald mehr Zeit ist ausführlicher zu berichten!

Habt eine gemütliche Woche,

liebste Grüße

Christine

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